Biografie, Werk, Beruf, Rezeption und so...

Michael Purtz wurde am 21.07.1964 in Köln geboren und wuchs in Weiden bzw. Köln am Rhein auf.

1983 absolvierte er das Abitur am Städt. Gymnasium Köln-Weiden und begann im selben Jahr das Studium der Mineralogie an der Universität zu Köln. 1991 schloss er dieses Studium als Diplom-Mineraloge ab. Aus dieser Zeit (Schule und Studium) stammen wenige Ölgemälde ("Löffel", "Morgen" und "Berge"), jedoch zahlreiche z.T. nicht mehr auffindbare Zeichnungen sowie experimentelle künstlerische Arbeiten.

Der grundsätzliche Antrieb, sich überhaupt der bildenden Kunst zu widmen, ist in dieser Phase der Bewunderung der Werke Caspar David Friedrichs und Salvador Dalis zuzuschreiben. Spätere Einflüsse durch William Turner, Gerhard Richter und Michelangelo Caravaggio sind hier noch nicht erkennbar.

Nach Abschluss des Studiums arbeitete er zunächst als Aushilfsangestellter in der Oberfinanzdirektion Köln im Referat für die
Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts, bevor er sich 1993 im Rahmen einer Weiterbildungsmaßnahme zum sog. "Fachreferent für Umweltrecht und Umweltmanagement" fortbildete. Bis 1995 war er auf diesem Gebiet in zwei eigenen Firmen tätig.

Im September des Jahres 1995 begann er ein Studium an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung, schloss dieses 1998 als Diplom-Verwaltungsbetriebswirt ab und ist seitdem bei der Stadt Köln als Organisator tätig.

Zuletzt (2019) hatte er sich zum zertifizierten Projektmanager (IHK) fortgebildet.

Seit 2003 lebt Michael Purtz in Niederkassel, einem kleinen rechtsrheinischen Vorort von Köln. Seitdem fertigte er in seinem dortigen Atelier in der bis heute (2020) anhaltenden zweiten Schaffensphase nahezu 140 Ölgemälde von der Miniatur bis hin zum Großformat. Diese Werke zeigen überwiegend Landschaften und Szenen in realistischem Stil. Daneben runden verschiedene Studien, abstrakte und surrealistisch wirkende Gemälde das Gesamtwerk ab.